Warum ich Milchprodukte aus meiner Ernährung gestrichen habe

 

Hi ihr Lieben,

Unter diesem Bild habe ich geschrieben, dass ich vor einiger Zeit bewusst entschieden habe, keine Milchprodukte mehr zu konsumieren und viele von euch waren daran interessiert, etwas über die Veränderungen seit dieser Entscheidung zu erfahren. Also hab ich mir gedacht, dass ich mal meine Erfahrungen teile! Aber zuerst: Warum auf Milchprodukte verzichten?

Ich gehe im Folgenden lediglich auf die gesundheitlichen Aspekte, die gegen den Milchkonsum sprechen, ein, gerne gehe ich aber in einem anderen Post noch auf meine ethischen Beweggründe ein.

Es ist nicht lang her, dass ich Joghurt, Quark und Co. durch Ersatzprodukte ausgetauscht habe, aber es fühlt sich wie eine Ewigkeit an. Mir geht es so viel besser und genau deshalb teile ich meine Geschichte mit euch.

Als ich Milchprodukte konsumiert habe, hatte ich sowohl Magenbeschwerden und meine Haut verschlechterte sich gefühlt von Tag zu Tag. Ich fühlte mich aufgebläht, und so, als sei mein Körper in einer Art Ungleichgewicht. Und so fühlte ich mich nicht eine Woche oder einen Monat, sondern über einen längeren Zeitraum, weil ich Milchprodukte nie aufgeben wollte.

Ich versuchte also alles, um meinen Darm zu heilen, aber weiterhin Milchprodukte konsumieren zu können. Kombucha, Kimchi, you name it, ich probierte es, in der Hoffnung die Gesundheit meiner Darmflora wiederherzustellen, ohne auf Milch zu verzichten. Wer Kombucha nicht kennt: Kombucha ist fermentierter Tee und wird schon seit dem vierten Jahrhundert n. Chr. als Heilmittel eingesetzt. Das nicht ohne Grund, denn es enthält probiotische Stämme, die zur Gesundheit der Darmflora beitragen. So auch Kimchi, und übrigens auch Sauerkraut! 😊

Aber warum konnte ich Milchprodukte einfach nicht aus meinem Speiseplan streichen? Da sie echt süchtig machen. Der Hintergrund: Beispielsweise in Käse sind zwei Proteine zu finden, Whey und Casein. Letzteres ist der ausschlaggebende Faktor: denn mit der Verdauung des Caseins entstehen sogenannte Casomorphine, die sich an Opioidrezeptoren im Gehirn heften, und so entsteht die Sucht. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen, und ich habe es selbst durchgemacht. Wenn ihr wissen möchtet, wie ich es trotzdem geschafft habe, Milchprodukte aufzugeben, lest bis zum Schluss.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum eine “Laktose-Intoleranz” eine der am weitesten verbreiteten Allergien der Menschheit ist? Laktose bedeutet Milchzucker, und eine Laktose-Intoleranz bedeutet, dass der Körper Milchzucker nicht aufspalten kann. Das ist nötig, weil der Darm die zwei Zuckermoleküle in Laktose nur als Einzelzucker aufnehmen kann. Um Milch also verdauen zu können, produziert der Körper das Enzym Laktase, welches den Milchzucker aufspaltet. Nach dem Säuglingsstadium (in dem wir Muttermilch trinken) hört die Produktion von Laktase bei den meisten Menschen auf. Ohne dieses Enzym gelangt der Milchzucker jedoch ungespalten in den Dickdarm. Dort zersetzen ihn Bakterien, und genau dieser Prozess führt dann zu der Bildung von Gasen, aber auch zu Durchfall und Übelkeit. Bei mir führte Milch zu ersteren, aber besonders zu einem Gefühl der Aufgeblähtheit.

Trotzdem kann ich mich gut daran erinnern, dass Milch schon als ich klein war als extrem gesund dargestellt wurde, ob in der Werbung oder von meinen Eltern. Milch als Vitaminbombe und “Kalcium-Lieferant” – während der Körper jedoch nur rund 30% des in Milch enthaltenen Kalziums aufnimmt, liegt die Aufnahme bei Gemüse bei 50-60%. Wer an einem Kalzium-Mangel leidet, dem kann ich ans Herz legen, Brokkoli, Rosenkohl oder jegliche Art von Blattgemüse zu essen und auf tierisches Eiweiß zu verzichten, das zu einer verstärkten Kalzium-Ausscheidung führt.
Solltet ihr keinerlei Beschwerden haben, macht das, womit ihr euch wohlfühlt, und verbietet euch nichts! 🙂 Ich möchte euch mit dem Post keineswegs abschrecken, sondern lediglich dazu animieren, eventuell mal Milch durch Mandel-Reis-, Dinkel- oder Kokosmilch zu ersetzen, oder Joghurt und Quark durch die pflanzlichen Joghurt/Quark (Soja und Kokos). Es gibt mittlerweile endlose Alternativen.

Was sind eure Erfahrungen mit Milchprodukten?

Folge:

1 Kommentar

  1. Anonymous
    August 31, 2017 / 2:49 am

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